??? Ortsumgehung Barntrup ???
 
besser nicht!!!

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So sieht es jetzt aus:

Die OU Barntrup wird gebaut.
Die Planungen für die Umgehung Selbeck und den Ausbau der L758 bis zur Umgehung Großenmarpe werden fortgesetzt.
Barntrup und vor allem Blomberg bekommen die Umgehungsstraße, sehr viele Barntruper und Istruper bekommen den Verkehr.

Doch wie konnte es soweit kommen, nachdem die Politik in Düsseldorf dieses Vorhaben 2011 stoppte?
Die Verkehrsentwicklung rechtfertigt den Bau dieser neuen Verkehrswege nicht!
Auch das die Situation im Bereich der Roten Kuhle nicht tragbar ist kann den Bau nicht rechtfertigen. Diese Straße ist über Jahre vernachlässigt worden, einzig mit dem Ziel den Druck für einen Neubau deutlich zu erhöhen.

Zur Verkehrssituation in Blomberg: Vor dem Umbau der Ortsdurchfahrt Blomberg kam es zu Stoßzeiten zu zeitraubenden Rückstauungen im Kreuzungsbereich B1 (Lehmbrink, Schiederstraße, sowie Königswinkel, Schmuckenbergstraße). Nachdem diese Kreuzung mit einem Kreisverkehr ausgestattet ist, bestehen diese Stauungen faktisch nicht mehr. Die Hauptzufahrt eines der größten Arbeitgeber in Lippe liegt quasi an diesem Knotenpunkt. Da liegt es natürlich nahe, dass die IHK-Lippe massiver Fürsprecher der OU Barntrup ist, da der Sinn dieser Straße die Entlastung des oben genannten Knotens in Blomberg bringen sollte. Nach dem Umbau der o.g. Kreuzung in Blomberg fließt der Verkehr reibungslos, und rechtfertigt aus heutiger Sicht den Bau der OU Barntrup nicht mehr! Das hat das Land NRW sicher auch so gesehen und 2011 alle, zu dem Verkehrskonzept Lippe-Ost gehörigen Projekte auf Eis gelegt.

Doch dann kam es: Der führende Verkehrspolitiker unseres Bundeslandes trötete in Richtung Berlin:
Kollege, die Bayern bauen mehr Straßen als wir!

Dieser Vorstoß regt nun zu einigen freien Gedanken an:

  1. Der Herr Minister hat keine Ahnung was in seinem Haus so vorgeht.
  2. Der Vorstoß sollte den Weg für ein paar schon begrabene Projekte ebenen, da der Koalitionspartner mit dem Thema Flächenverbrauch, bei der gegebenen Verkehrssituation in Barntrup und Blomberg sicher kein Verständnis für den Bau der OU Barntrup haben kann.
  3. Der nun von Gesichtsverlust bedrohte Herr Minister muß nun Straßen bauen was geht, denn Herr Dobrint schoss ja locker aus der Hüfte zurück und warf Herrn Groschek vor, seine Hausaufgaben nicht zu erledigen. (siehe Punkt 1)
  4. Der Koalitionspartner in Düsseldorf schützt nun das Gesicht des Kollegen Groschek, und macht Zugeständnisse, um die neu entstandene Männerfreunschaft zwischen den Herren Dobrint und Groschek nicht zu gefährden.
Und hier nimmt diese Geschichte mit handfesten Taten ihren Lauf. Vermessungen, Tiefenbohrungen, alles hat begonnen und ist wohl nicht mehr zu stoppen. Das Ganze erinnert an den alten Vers, den viele Lipper in der Grundschule kennenlernten, und der sich nun einmal wieder zu bewahrheiten scheint (siehe links).

 

©2016 Arbeitskreis B66