??? Ortsumgehung Barntrup ???
 
besser nicht!!!

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Hier ist eine Auswahl an Argumenten, die gegen den Plan, so wie er jetzt beantragt wurde, sprechen.
Es gibt sicher noch viele mehr für den Einen, weniger für den Anderen. Wenden Sie die für Ihr Empfinden relevanten Punkte ein.

  • Die geplante Umgehung generiert durch die Netzknotenwirkung sehr viel mehr Verkehr als bisher für Barntrup, die entlastende Wirkung findet im Gesamtverkehrskonzept Lippe-Ost hauptsächlich in Blomberg statt. Die Entlastung für Barntrup steht in keinem Verhältnis zu den Nachteilen, die für Barntrup entstehen.
  • Die geplante Straße führt durch wichtige Wasserschutzgebiete. Die Wirkungen auf die Wasserqualität durch direkte Verschmutzungen und auch durch Regenfahnen werden die Wasserqualität negativ beeinträchtigen. Die Brücke über die Wierborner Aue führt unmittelbar an einem Wasserschutzgebiet der Klasse 1 vorbei. Wenn hier ein Unfall passiert, kann es böse Folgen haben. Welche Auswirkungen die extremen Einschnitte in das Gelände im Ostteil der Trasse auf das Wasser haben ist noch nicht einmal abgeschätzt worden.
  • Wertvolle Natur wird zuasphaltiert und wichtige Erholungsgebiete für die Bürger Barntrups werden im Erholungswert stark gemindert (Krähenholz, Windmühlenstumpf).
  • Zerschneidungswirkungen für die Tierwelt. Verlärmung der Habitate. Graureiher, Kröten etc. verlieren ihren Lebens- und Nahrungsbeschaffungsraum.
  • Die Straße bedeutet auch Heimatverlust.
  • Wertminderung aller betroffenen Grundstücke und Immobilien, Millionenwerte werden vernichtet.
  • Die Lebensqualität der Anlieger wird massiv beeinträchtigt.
  • Viele Bürger haben sich ihre Baugrundstücke wegen der ruhigen Lage und Naturnähe gewählt.
  • Nutzungsbeeinträchtigung von Außenwohnbereichen (Balkone, Terrassen, Hausgärten) in den betroffenen Wohngebieten.
  • Die Fahrbahn verläuft in weiten Teilen weit über dem Geländeniveau, dass das Landschaftsbild zerstört wird
  • Lärm- und Emissionsbelastung
  • Gesundheitsgefährdung
  • Betroffene landwirtschaftliche Betriebe werden durch die Zerschneidung der Flächen so stark belastet, dass Existenzen und Arbeitsplätze gefährdet werden.
  • Barntrups Innenstadt wird leerer (siehe Horn), es werden noch mehr Läden schließen, die Attraktivität der Stadt wird weiter sinken.
  • Die Trasse hat keine Nachhaltigkeit in Bezug auf die Neuansiedlung von Neubürgern in Barntrup.
  • Es ist kein Lärm- Sicht- oder Emissionsschutz geplant.
  • Unnötige Kosten für Brückenbau unter/über nicht genutzten Eisenbahnschienen.
  • Das Landschaftsbild ist stark betroffen. Die Attraktivität der Umgebung wird stark sinken.
  • Die Bevölkerungsentwicklung wird in den Verkehrsberechnungen nicht berücksichtigt.
  • Ein bisher natürliches und gesundes Lebensumfeld wird zerstört.
  • Flora, Fauna, Habitatgebiete werden besonders im Bereich des Anschlusses an die Lemgoer Str. wesentlich beeinträchtigt.
  • Ein zu großer Landschaftsverbrauch an den Anschlussstellen.
  • Die vom Rat geforderte 2+1 Lösung würde noch mehr unserer kostbaren Landschaft verbrauchen.
  • Die Bahn forciert die Aktivitäten im Güterfernverkehr was zu einer Entastung der Fernstraßen führt.
  • zusätzlich:
Bitte ergänzen Sie ihre Argumentationsliste wie folgt:

Es soll bereits im Rahmen der Prüfung der Planfeststellung auch überprüft werden, auf teure Bahnbrücken zu verzichten und somit Barntrup beidseits vom bestehenden Bahnanschluß zu kappen.
In diesem Falle stehen einerseits die Chancen, Barntrup Lemgo zu reaktivieren gleich null zurück, zum anderen wird die Museumsbahnstrecke durchs Extertal dann ebenfalls sterben, denn nur für ein Rumpfstück Bösingfeld Alverdissen gibt es weder vertretbare Konzepte noch restmotivierte ehrenamtliche Eisenbahnfreunde.
Unseren Widerspruch dagegen haben wir Eisenbahnfreunde mit der VBE gemeinsam bereits schriftlich eingereicht.

Matthias Sievers
Landeseisenbahn Lippe e.V.
- Freundeskreis der Extertalbahn -
Am Bahnhof 1
32699 Extertal-Bösingfeld